Zum Inhalt springen

Verhaltenstherapie (Hilfe zur Selbsthilfe)

Im Idealfall bewältigt der Klient seine seelischen Beschwerden selbst. Das heißt aber nicht, dass er sie alleine bewältigen muss. Denn: Auch bei der "Hilfe zur Selbsthilfe" kommt vor der "Selbsthilfe" immer erst die "Hilfe".

Gerne stehe ich meinen Klienten als erfahrener Verhaltenstherapeut zur Seite.

Einige Beispiele

Selbstkontrollmethoden

Selbstkontrollmethoden kommen zum Beispiel bei Sucht- oder Zwangserkrankungen zum Einsatz oder auch bei Schmerzpatienten oder Depressionen. Der Klient lernt, sein Verhalten zu beobachten. Er belohnt sich für erreichte (realistische) Ziele und bewertet sein Verhalten auch hinsichtlich negativer Konsequenzen. Er schließt Vereinbarungen und Ziele ab, zum Beispiel im Hinblick auf soziale Kontaktaufnahme. Auch ein Stoppsignal bei unerwünschten Gedanken lässt sich einüben.

Rollenspiele

Das Verfahren der therapeutische Rollenspiele wird eingesetzt, wenn eine Verbesserung der Konfliktbewältigung innerhalb einer Beziehung, einer Familie oder einer beruflichen Situation erwirkt werden soll. Neue Verhaltensmuster für Konfliktsituationen werden antrainiert. Sind eigene Reaktionen übermäßig stark? Welche Gefühle hat das Gegenüber? Lasse ich Nähe zu oder wirke ich distanziert? Unterdrücke ich meine Wünsche oder gelingt es mir, sie zu formulieren? Wie kann ich konstruktiv Kritik üben, ohne mein Gegenüber zu verletzen?

Diese und ähnliche Fragen werden in Rollenspielen aufgedeckt. Meine Aufgabe als Psychotherapeut ist es dabei, gemeinsam mit dem Klienten Ziele zu formulieren, Rollenspiele zu entwickeln und Sie als Klienten während der emotional fordernden Rollenspiele zu unterstützen und zu begleiten – mit dem Ziel einer besseren Konflikt-Bewältigung.

Soziales Kompetenztraining

Die soziale Kompetenz trägt zur Lebensqualität des Menschen bei und beeinflusst seine alltäglichen Beziehungen z.B. im Berufsleben in hohem Maße. Nicht jedem ist Selbstsicherheit in die Wiege gelegt. Wenn aber dann bei bestimmten soziale Situationen Vermeidungsstrategien an den Tag gelegt werden, kann das die eigene Lebensqualität einschränken. Das gilt zum Beispiel für schüchterne Menschen.

Mein Ansatz als Therapeut ist es, dem Klienten Methoden der Selbstbehauptung aufzuzeigen und ihm Trainingsmethoden zur Verhaltenstherapie an die Hand zu geben.

Exposition (Konfrontation)

Angststörungen gibt es in unterschiedlicher Form. Typische Symptome von Phobien sind z.B. Angstattacken in großer Höhe, in geschlossenen Räumen oder beim Erblicken einer Spinne. Unbehandelt verstärken sich diese Angststörungen oder Phobien meist im Laufe der Zeit. Denn: Typischerweise werden angstbesetzte Situationen vom Klienten gemieden. Dadurch erlebt er zwar kurzfristig eine Erleichterung, steht aber auf Dauer immer stärker unter dem Druck der Selbstbeobachtung und des Vermeidungsverhaltens.

Die Konfrontation mit der der angstbesetzten Situation (auch als "Exposition" bezeichnet) ist dabei eine erfolgserprobte Methode der Verhaltenstherapie. Gerne unterstütze ich meine Klienten mit meiner beruflichen Erfahrung und Fachkompetenz und verhelfe ihnen wieder zu mehr Lebensqualität.