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Supervision von Einzelpersonen / von Teams

Supervision

Supervison ist eine Möglichkeit der Beratung (einzeln oder in Gruppen), überwiegend für Menschen, die in psychosozialen Berufen tätig sind. Themen können z.B. Probleme im Umgang mit Klientinnen oder Klienten sein, aber auch Teamkonflikte.

Fallsupervision

Bei der Fallsupervision geht es z.B. um die Betrachtung eines eines konkreten "Falls", etwa einer sozialen Beziehung zwischen Ärztin und Patientin oder Lehrer und Schüler. Durch die Supervison gelingt es, die eigene Rolle aus professioneller Distanz zu betrachten und die Wahrnehmung für eigenes Handeln zu schärfen. Übertragungen und eigene Verstrickungen werden klarer erkannt. Das Ziel ist das Lösen von Blockaden und eine Entlastung der Arbeitssituation, z.B. durch neue Perspektiven für den gemeinsamen Umgang. Dies kann im Rahmen einer Einzel- oder Gruppensupervision (von Teams oder berufsgruppengleichen Gruppen) geschehen.

Gerade seit letztem Jahr zeigt sich z.B. ein gesteigerter Bedarf an Supervision durch die vielen Menschen, welche sich plötzlich im Rahmen der Arbeit mit Geflüchteten teils unvorbereitet in neuen Teams und neuem Aufgabenfeld zurechtfinden müssen. Um diesen Prozess zu erleichtern, kann ich nach Absprache eine supervisorische Begleitung anbieten.

Balintgruppen

Die sogenannte Balintarbeit ist eine spezielle Form der Fallsupervision. Sie geht zurück auf den Psychiater und Psychioanalytiker Michael Balint.

Ursprünglich handelte es sich dabei um eine Methode der Gruppenarbeit, bei der 8-12 Ärztinnen und Ärzte regelmäßig gemeinsam mit einer Balintgruppenleiterin oder einem Balintgruppenleiter zusammenkommen, um "Problemfälle" aus ihrer Praxis zu besprechen. Ziel ist ein genaueres Verständnis dieser die Arzt-Patientenbeziehung und somit eine bessere Behandlung der Patientinnen und Patienten.

Kennzeichnend für die Methode ist der freie Bericht einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers aus der Gruppe über das Fallbeispiel einer Patientin oder eines Patienten. Dieses wird dann in freier Assoziation und Fantasie von den Kolleginnen und Kollegen reflektiert. Unbewusste Verhaltensweisen in der Arzt-Patientenbeziehung werden dabei aufgedeckt und möglichst neue Perspektiven für den weiteren Umgang miteinander entwickelt. Phänomene wie Übertragung, Gegenübertragung, Abspalten etc. stehen im Fokus. Balintgruppen sind zur Vermeidung von Burnout als Methode der Gruppen-Supervision in der Aus- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten anerkannt.

Inzwischen wird dieser Ansatz ebenfalls von Berufsgruppen aus sozialen Bereichen (z.B. Schule, Sozialarbeit, Seelsorge, Krankenpflege), aber auch von Führungskräften genutzt.

Coaching

Coaching ist einerseits ein Sammelbegriff für verschiedene Beratungsmethoden zur Förderung der Entwicklung in privaten oder beruflichen Bereichen! Andererseits wird Coaching synonym für Supervision (allerdings für Führungskräfte aus der Wirtschaft oder in höheren Positionen) gebraucht.

Ein Coaching bedeutet eine Begleitung in konkreten Lebenssituationen, im beruflichen Bereich oder in Fragen der Lebensplanung.

Coaching ...
  • unterstützt in Phasen von Untersicherheit, z.B. durch Veränderungsprozesse
  • zeigt die eigenen Stärken und Ressourcen auf
  • hilft bei Entscheidungsfindungen
  • stärkt die eigenen Fähigkeiten zur Problemlösung
  • hilft geeignete Führungsstrategien zu entwickeln
  • fördert gleichermaßen die Karriereplanung wie die Work-Life-Balance
  • hilft beruflicher erfolgreich zu sein
Therapiehündin Muppet